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In 2016 verlegte der Troubadour Lucas Laufen sein Leben halbwegs um die Welt, von seiner ruhigen Heimatstadt an der Küste Australiens nach Berlin, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen: seine Musik der Welt zu schenken. Seine Debut-EP «Goodbye» nimmt uns auf eine nostalgische Fahrt, die seine Gedanken und Gefühle dieser Aufbruchzeit festhält. Seit der Veröffentlichung hat er über 80 Shows in ganz Europa gespielt und von Grund auf eine treue Fanbase aufgebaut.



Laufen’s Musik lässt uns innehalten und durchatmen: düstere Falsetto-Melodien vereint mit einer schimmernden Gitarre; Orchester-Elemente, die sich sehnen und stürzen – Küstenpoesie der wilden australischen Fantasie.



«With his sensitive and at the same time confident voice, this sweet bearded man sings to us. He tackles the loss of landmarks as well as the search for memories, isolation, freedom, sadness and love with ambition, succeeding in embellishing melancholy with honest hope.» -indiemusic

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«Les fils du facteur» nennt sich ein frischfröhliches Ensemble aus Vevey, das seit fünf Jahren und drei Alben in frankophonen Gegenden unterwegs ist, mal als Duo, mal auch schon zu viert. Schön beschwingt säuseln diese «Kinder des Briefträgers» zwischen Ost und Westen dahin, zwischen Tanz und Ballade, «zwischen Paradies und Hölle» –wie eines ihrer Lieder heisst – stets getragen von kunstvoller Lagerfeuergitarre (Sacha Maffli) und romantischem Accordéon (Emilien Colin). Sacha Maffli singt sich dabei zungenbrecherisch und stilsicher durch die wortreiche Tradition des Chanson. Er lässt den Teufel seiner Teufelin begegnen, begrüsst die bedrohlichen Sirenen und sagt gern mal «Non» zum kravattierten Geschäftsalltag wie auch – augenzwinkernd – zur Kultur der Americana.



Hauptsache, man bleibt «fidèles aux postes», wie das aktuelle Album dieser welschen Liedermacher heisst, deutsch etwa «dem Wachposten verpflichtet». Oder eben «dem Briefkasten ergeben».



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Grant Davidson aka Slow Leaves aus Winnipeg Kanada, ist ein Singer/Songwriter in Reinkultur. Zwischen Folk, Pop und zarten Ansätzen von Rock entwirft der Kanadier seine Melodien. Inhaltlich geht es um zwischenmenschliche Themen. Nach drei Alben unter seinem eigenen Namen legt er sich das Pseudonym Slow Leaves zu, das auf einem Gedicht des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges basiert und perfekt zu seinem musikalischen Schaffen passt: «Die Folge der Worte fand ich fantastisch. Langsame Blätter – die poetische Verbindung der beiden Worte und Mehrdeutigkeit beschreibt die Stimmung meiner Lieder sehr gut».



Sein aktuelles Album «Enough About Me» entstand aus Demoaufnahmen, die Davidson in seinem Keller aufnahm mit der Unterstützung von Freunden wie Jason Tait (Bahamas, Weakerthans), Rusty Matyas (Imaginary Cities, Sheepdogs) und Julie Penner (Broken Social Scene, Do Make Say Think). Poetische Lyrics, Musik die zwischen Indie-Elementen, Folk und Pop pendelt und eine Songfokussierte Stringenz die an glorreiche Alben aus den Siebzigern denken lässt, zeichnen das Album aus: Wohlklang in Tönen.



Der Musikexpress schrieb über «Enough About Me»:
«Davidson hat wohligen Folk-Pop komponiert, der zwar melancholische Momente hat, aber nicht zu Tränen rühren will. Das Beste daran ist: Er weiß das genau. Er will gar nicht auffallen, sondern einfach nur zeigen, was in ihm ist und was jeder mal fühlt. Das Album ist also nicht narzisstisch. Stattdessen ist es eine gut arrangierte Innenschau eines sensiblen Mittelstandsmannes und wirkt sicher wie Globuli gegen Liebeskummer.»
(Musikexpress/Johann Voigt)



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Guy Dale steht mit einem Glas Rotwein an der Theke im Portier. Er stützt sich mit seinen Armen auf dem Tresen ab und schaut nachdenklich. Die Leute um ihn herum sind in Gespräche vertieft und nehmen ihn nicht wahr. Plötzlich fängt er an zu singen, erst leise und dann immer lauter. Während die Gäste anfangen zu verstummen, bahnt er sich singend langsam einen Weg durch die Menge zum vorderen Teil des Lokals, wo seine Gitarre und ein Mikrofon auf ihn warten.



Ein Konzert des ursprünglich aus England stammenden Wahlberliners Guy Dale, aka Mute Swimmer, ist immer ein Erlebnis. Seine Schauspielausbildung merkt man ihm jede Sekunde auf der Bühne an. Seine minimalistischen Hymnen über die Liebe, das Zweifeln und Verzweifeln sind packende Perlen voller Kraft und Melancholie. Er spielt seine Songs mit theatralischer Note und hebt so den Prozess seiner Kunst auf eine musikalische Metaebene. In sich ruhende, melancholische Spokenwords lassen dem Temperament ab und an die Zügel schleifen und sich zu kurzen, intensiven Gemütsregungen hinreissen. Stille Nachdenklichkeit müpft auf und verschafft sich im Affekt Gehör.



Mute Swimmer kommt wieder auf den Lagerplatz. Wir freuen uns auf ein weiteres ruhiges und zugleich aufwühlendes Konzert dieses wahrhaftigen monomontag-Musikers.





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