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MO 20.4.15
Leisure Tank (UK/D)
Wild und zerzaust, voller Besessenheit



Das Berliner/Londoner PowerDuo Leisure Tank setzt sich aus K.C. McKanzie (Guit/Voc) und Budi (Drums) zusammen. Ihr Song «Isabella», ein wirbelnder Rocksong angefüllt von Eifersucht und Besessenheit wurde von FreshOnTheNet als Favorit gewählt, als «gripping indie rock at it’s best» beschrieben und nebenbei mit PJ Harveys «Rid of Me» verglichen. Die Wurzeln ihrer Musik sehen Leisure Tank im Alternative Blues, Folkrock und Punk.



Ihre zweite Single «WetSuit» wurde Ende 2014 veröffentlicht. Zur Veröffentlichung ihrer ersten EP touren Leisure Tank durch Deutschland und die Schweiz. Ein Album ist in Aussicht an dem K.C. und Budi teils im Studio und teils im Proberaum arbeiten, ohne Druck und Deadlines.

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DI 21.4.15
The Dropout Patrol (D)
Unprätentiös frontal



Bereits seit 2001 schreibt Sängerin und Gitarristin Jana Sotzko sehr persönliche Songs, gespickt mit feinfühligen Beobachtungen, präzisen Zustandsbeschreibungen und prägnanten Bildern zu den Themen ihrer Generation wie Scheitern, Zweifeln und Gefühlen des Verlorenseins. Nach einigen Jahren Pause wurde das Projekt 2011 als komplette Band bestehend aus Kristof Künssler (Drums), Stefan Diessner (Bass / Gitarre) und Ulrich Kalliske (Bass / Gitarre) wiederbelebt und zugleich neu erfunden.



Die Bandmitglieder sind einander durch frühere Bandprojekte seit vielen Jahren verbunden und legten nach zahlreichen gemeinsamen Konzerten im Herbst 2012 das Debütalbum vor, das in seiner Verletzlichkeit an den schwermütigen Indie- Rock von Acts wie Ohia, Karate, Jason Molina oder Damien Jurado erinnert. Es folgten zwei Jahre intensiven Tourens. Parallel wurden die Songs für das neue Album geschrieben, welches die musikalische Weiterentwicklung der Band widerspiegelt. Auch durch das viele gemeinsame Spielen ist der Sound seit dem Debüt dynamischer und ausgereifter geworden.

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MI 22.4.15
Anaheim (CH)
Auf profunde Weise direkt



Anaheim, das sind Gessica Zinni und Caro Baur, eine abruzzesisch-californisch-appenzellische Freundschaft, mittlerweile wohnhaft in Zürich und Berlin. Vor sieben Jahren besangen sie den letzten Gang eines Freundes, mit Banjo, Gitarre und zweistimmigem Gesang. Dieses erste Konzert prägte den Anaheim-Sound in profunder Weise: Amerikano mischt sich mit Doom, Blues mit Noise. Ab und an werden sie von befreundeten Musikern begleitet, so in der Vergangenheit von der Candy Mountain String Band, von Doomenfels, Mitgliedern von Thee Imra&Louise oder Erik Hesterman, Schlagzeuger von Steve Gunn.



Im Sommer 2013 haben Anaheim eine Kassette (Gone West) herausgebracht, und seither sind sie mit haufenweise neuer Musik unterwegs.

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DO 23.4.15
Hustle and Drone (Portland, OR)
Elektronisch



Ryan Neighbors hat als fixer Bestandteil von Portugal the Man auf den erfolgreichen Alben der letzten 5 Jahre Keyboard gespielt und tourte mehrmals mit der Band um die Welt.



Mit Hustle and Drone hat er nun seine eigene Band gegründet und damit schon erste Erfolge in den USA gefeiert. Mit ihrem Debut «Holyland» kommen sie im März & April erstmals nach Europa.

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FR 24.4.15
Casiofieber (CH)
Frauen am Fiepsgerät



«Golden Trash» steht freilich nicht nur für vielschichtige Introspektion, sondern eben auch für Tanz und Eleganz, für stille Ekstase und kleine persönliche Triumphe, für leise Eigenzitate und das kräftige Rütteln an diesem seltsamen System, das wir Postmoderne nennen.



Dabei greifen die beiden Frauen an den Fiepsgeräten auch auf eine alte Fremdnutzung zurück. Nicht etwa auf die Haarbürste, die man vor dem Spiegel als Mikrofon verwendet, und auch nicht auf den zur Gitarre umgedeuteten Federballschläger, sondern auf das klassische Bügelbrett als Instrumentenständer-Ersatz. Hinter diesem Bügelbrett stehen sie dann und spielen ihre goldenen Lieder.

Und hinter jedem erfolgreichen Frauenduo steht ein erfolgreicher Mann. Domo arigato, Mr. Kashio!

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Die im Sommer 2014 gegründete Schweizer Mundart-Pathetopop-Band PERKEL hat mittlerweile laufen und sprechen gelernt, die eigene Messlatte dabei immer höher gehängt und verspricht nun, sich aufs Geratewohl laut und gut und mühelos drunter durch zu spielen. Mit Liedern in genau der richtigen Dimension – Geschichte und Tiefe, Weite, Perspektive. Mit hintergründigen Texten, die vordergründig von Cyberlove und dem Leben in der Wüste, verliebten Kühen, klugen Eseln und Menschen wie du und ich handeln, die den Karren aus dem Dreck ziehen müssen, um ihn an die Wand fahren zu können. Also auf ans Konzert und davon wird‘s besser!